Coaching Berlin

Was macht uns glücklich bei der Arbeit?

Folgendes fragte ich mich gemeinsam mit meiner Klientin beim Coaching: Was ist eigentlich wichtiger, dass das Gehalt stimmt oder der Arbeitsinhalt? Was macht glücklich und zufrieden? Diese Frage muss man sich nur stellen, wenn nicht beides vorhanden ist. Aber was macht auf Dauer glücklich? Ist es das hohe Gehalt, die tolle Cafeteria und das schöne Büro mit dem tollen Ausblick? Oder fühlen wir uns am Arbeitsplatz gut aufgehoben, wenn wir die richtige Aufgabe haben und das Gefühl, etwas verändern, etwas besser machen zu können?

Eine Standardantwort gibt es auf diese Fragen nicht. Was für den einen wichtig ist, ist es für den anderen nicht. Manche Menschen haben einen stark ausgeprägten Sicherheitsanker, das heißt, solange der Vertrag unbefristet ist und das Geld stimmt, nehmen sie monotonere Tätigkeiten gern in Kauf. Andere hingegen brauchen die Abwechslung, Herausforderungen und spannende Aufgaben. Sie wollen „etwas Bleibendes erschaffen.“

Fehlt diese Möglichkeit, hält auch das beste Gehalt nicht lange davon ab, sich nach einer Veränderung umzusehen. Auch kann sich die Gewichtung der Werte im Laufe des Lebens verändern. Schließlich heißt Leben Veränderung und ohne diese ist es kein Leben. Oder? Hier muss ich jedoch vorsichtig sein. So entstehen schnell Konflikte. Durch Verurteilungen. Wie „Ich bin richtig, du bist falsch. Ich brauche Sicherheit und das ist „normal“, du brauchst keine Sicherheit und du bist „nicht normal“. Wichtig ist, dass jeder die Wahl hat und selbst entscheidet, manchmal verstehen wir uns selbst nicht, doch wenn wir länger hinschauen, dann wird es uns klar. Es ist nicht immer unbedingt das Geld, das uns glücklich macht, auch wenn wir es zum Leben brauchen.

Um die richtige Entscheidung zu treffen, welchen Job man nehmen oder auch, ob man lieber doch keine berufliche Veränderung vornehmen sollte, muss man in sich gehen und reflektieren, welche Werte  man hat. Wenn diese geklärt sind, weisen sie einem den Weg. Und wenn es auch nur für eine Weile sein mag…

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