ACT Coachingausbildung

Klärungscoaching an zwei Wochenenden lernen

 

Letztes Wochenende gab ich zusammen mit Nick Martin Willer von ACT die Coachingausbildung „Essenz des Coachings“. Sie erstreckt sich über zwei Wochenenden, von Freitagabend bis Sonntag. Inhalt sind die wichtigsten Tools zum Coaching, die direkt am eigenen Leib getestet werden. Damit startete direkt der Freitag. Nick und ich machten eine Demonstration, um die Übung zu verdeutlichen. Er befragt mich, was mich im Leben begeistert und ich werde über verschiedene Fragetechniken dazu gebracht, immer mehr zu nennen und mich für drei Dinge zu entscheiden, die mich am meisten begeistern. Keine leichte Entscheidung!

 

Kennenlernen mal anders

Nun werden die Unterlagen von Nick verteilt, die begeistern mich auch, denn Nick nutzt komplett die weibliche Form in seinen Texten. Schließlich ist die Mehrheit der Anwesenden weiblich. Anschließend dürfen die Teilnehmer sich gegenseitig besser kennen lernen und herausfinden, was den Übungspartner begeistert. Die Ergebnisse werden skaliert (Ranking von 1 bis 10) und dadurch gewichtet. Ein schöner und begeisternder Einstieg, durch den klar wird, dass Körpersprache auch täuschen kann und die Skalenfrage das Ergebnis am besten absichert. Die drei Stunden sind schnell um. Gut, dass wir noch zwei Tage vor uns haben.

 

Übung macht den Meister

Samstag. Ich zeige Nick ein paar Techniken zur Flipchartgestaltung und er lässt mich dann einfach machen. Das Ergebnis begeistert uns beide. 😉 So kommt er auch auf die Idee, dass ich im Rahmen von ACT Visualisierungsworkshops geben könnte. Gern, den Plan hatte ich ja auch schon. Für Süßes und Gesundes ist gesorgt, die Sonne scheint und um 10:00 kann es losgehen. Nach entsprechenden Theorieeinheiten geht es in Zweiergruppen weiter. Die Aufgabe besteht darin, eine Liste mit 16 Werten anzufertigen, die am Ende nur noch vier Werte enthalten soll. Ergebnis sind dann die Werte im Leben, die einen leiten und beeinflussen. Gar keine leichte Aufgabe, also helfe ich der einen oder anderen dabei, mehr Klarheit zu den Fragetechniken und dem Vorgehen an sich zu bekommen. Bei der Sammlung an der Pinnwand wird deutlich, dass es viele Gemeinsamkeiten in der Gruppe gibt. Auf die Unterschiede zwischen Werten und Bedürfnissen gehen wir auch kurz ein, das erscheint mir wichtig, denn ich arbeite als Coach und Trainer viel damit im Rahmen der gewaltfreien Kommunikation.

 

In der anschließenden Besprechung der Übung wird klar, dass es einige Aha-Erlebnisse gab. Fragen zum Coaching, zur inneren Haltung oder auch zur Abgrenzung von Coaching und Beratung werden von Nick und mir beantwortet. Hier profitiert die Gruppe davon, dass wir unterschiedliche Ansätze und Erfahrungen kombinieren. Da die Gruppe eine schnelle Auffassungsgabe hat, kommen wir gut voran und können auch die Pause in vollen Zügen genießen. Schön, dass wir als Gesamtgruppe, Trainer und Teilnehmer, zusammen in die Pause gehen und Pizza, Nudeln oder Salat bestellen. Danke nochmal an René Tzschoppe für die Tipps zur Onlinewerbung.

 

Coachen, Coachen, Coachen

Da nicht viele Fragen auftauchen, kann am Sonntag schon gecoached werden. Dabei zeigt sich, wie viel Talent jeder mitbringt und wie schnell das Gelernte umgesetzt wird. Einige wichtige Entscheidungen werden angestoßen und am Ende schauen wir in viele glückliche und nachdenkliche Gesichter. Die Freude ist groß, dass schon so viel geübt werden konnte. Die Vorfreude auf das nächste Seminar ist noch größer. Da die Theorie schon fast komplett durchgenommen wurde, können sich die Teilnehmenden direkt auf das Coaching stürzen und mit Beobachtern (und auf Wunsch auch Kamera) in die verschiedenen Rollen schlüpfen. Üben, üben, üben macht schließlich den Meister, bzw. die Meisterin.

Im Juni geht es weiter mit dem zweiten Teil und schon bald startet die nächste Runde.

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