Präsentation

Präsentation: Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung

In meinen Seminaren und Coachings mache ich regelmäßig Präsentationstrainings und nehme diese dann zur anschließenden Auswertung auch auf.
Wie erstaunlich es doch immer wieder ist, wie sehr sich die Selbstwahrnehmung von der Fremdwahrnehmung unterscheidet! Klar, wir sehen uns ja auch nur im Spiegel, selten nehmen wir uns selbst auf. Die eigene Stimme mag auch kaum einer. Bist du auch jemand, der sich ständig selbst kritisiert? Dann hast Du einen stark ausgeprägten inneren Kritiker.

 

Oft machen kleine Fehler/Versprecher nichts aus, solange der Rest stimmt. Mach Dir nicht den Stress, fehlerfrei sprechen zu wollen, denn jedem passiert mal ein Versprecher. Das macht sogar sympathisch, denn wir sind ja alle nur Menschen. Der Anspruch der Perfektion ist einer der Wege zum Unglücklichsein. Denn mit wem vergleichst Du Dich?

 

Auch ein Fehler bei der Visualisierung sollte Dich nicht aus der Bahn werfen, was wirklich zählt, bist Du! Deine Leidenschaft für das Thema und dass man diese auch sieht. Wen interessiert noch das fehlende Komma oder der Rechtschreibfehler, wenn aus Dir die Energie nur so sprüht und Du die anderen damit ansteckst?

 

Hilfreich sind Kameraaufnahmen von einem selbst besonders, wenn man sich präsentiert und anschließend noch Feedback von anderen erhält. Wie schön, wenn man selbst denkt, man überzeugt nicht und ist schlecht, doch von anderen hört, dass sie es anders, besser wahrnehmen. „Du wirkst souverän!“,  „Du bist authentisch!“, „Ich finde deine Stimme toll!“

 

Diese Dinge sagen wir uns selbst nicht, das hören wir von anderen und können es trotzdem kaum glauben. Sprechen sie die Wahrheit oder wollen die nur was von mir und schmieren mir deswegen Honig ums Maul? Kann das denn sein, dass ich wirklich gut präsentiere und keiner gemerkt hat, dass ich sehr nervös war? Ja, das kann sein! Wahrscheinlich ist es sogar so, viele haben das Glück, dass  man ihnen ihre Nervosität nicht ansieht. Und auch gegen Lampenfieber gibt es Mittel.

 

Wichtig ist, dass Du daran denkst, dass Du meist wesentlich strenger Dir selbst gegenüber bist als Du es je gegenüber anderen wärst. Glaube also ruhig, wenn Dir jemand ein positives Feedback gibt und vertraue in Deine Fähigkeiten…

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