Coaching

Coaching bei der DEKRA Akademie

Vor kurzem endete ein Projekt bei der DEKRA Akademie in Neubrandenburg, in dem ich den Auftrag hatte, Teilnehmer einer Weiterbildung zu coachen.

Inhalte des Coachings: Kommunikationstraining & Co

Themen gab es viele. Einige der Teilnehmenden waren erst kurz ohne Job und brauchten lediglich überarbeitete Bewerbungsunterlagen. Zusätzlich wurden Bewerbungsgespräche in Rollenspielen durchgeführt und Übungen zu Assessment Centern geübt. Kommunikationstraining gehörte ebenfalls dazu. Warum sage ich immer „man“ anstatt von „ich“ zu sprechen? Personaler achten bei Vorstellungsgesprächen auf den Inhalt des Gesagten und auch auf die entsprechenden Formulierungen.
Innerhalb eines Monats war bereits ein Drittel des Kurses wieder angestellt, was mich sehr freute. Natürlich kann ich nicht sagen, dass dies nur an mir liegt, aber ich war zum großen Teil daran beteiligt, das Selbstbild der einzelnen zu stärken.

Eigene Stärken erkennen

Es ging bei den meisten aus der Gruppe auch darum, sich der eigenen Stärken wieder bewusst zu werden und schlechte Erfahrungen aus der (beruflichen) Vergangenheit zu bewältigen. Schließlich ist es in unserer Kultur üblich, nur zu schauen, was man nicht erreicht hat. Erfolge werden oft als selbstverständlich angesehen und positives Feedback erhalten nur wenige.
Ich erlebe auch immer wieder Menschen, die nicht damit umgehen können, wenn man ihnen sozusagen auf die Schulter klopft und ein „Daumen hoch“ gibt. Dies liegt oft am Vergleich mit anderen. Das ist übrigens ein gutes Mittel auf dem Weg zum Unglücklichsein, denn man wird immer jemanden finden, der etwas besser kann als man selbst.

Blockaden auflösen

Traumata aus der Vergangenheit können dazu führen, dass man nur noch seine Schwächen sieht und sich somit blockiert. Im Laufe des Coachings können diese aufgedeckt und bearbeitet werden. Das Bewusstwerden dieser Erlebnisse ist einer der Schritte in Richtung Heilung.
Hierbei soll nichts Negatives verdrängt, sondern der Fokus lediglich anders ausgerichtet werden. Eine Balance zwischen negativen Erfahrungen und positiv Erlebtem ist das Ziel, schließlich gibt es kein Licht ohne Schatten und keinen Tag ohne Nacht. Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen, die Frage ist stets, wie wir damit umgehen und wie sehr uns unsere Schwächen beeinflussen.

Vertrauen und Verschwiegenheit

Aufgrund dieser sehr persönlichen Themen war es im Coaching besonders wichtig, dass eine gute Beziehung vorhanden ist und sich der Coachee wohl fühlt, damit er vertrauen und sich öffnen kann. Besonders viel Spaß macht mir diese Arbeit, da ich hier miterleben darf, wie sich bereits Veränderungen von Kleinigkeiten auswirken. Zu sehen, wie ein Mensch aufblüht und sich offenbart, ist ein tolles Gefühl. Auch wenn es manchmal etwas länger dauern kann, ist es umso schöner, wenn dieses Vertrauen letztlich gezeigt wird. Verschwiegenheit ist dabei eine Grundvoraussetzung und sollte dem Klienten auch stets zu Beginn deutlich gemacht werden.

Ich bin dankbar dafür, dass ich Freude an meinem Job habe und dass ich durch meine Arbeit den Menschen helfen kann, wieder zu sich und ihren Stärken zu finden.

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