Susanne Lorenz

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ein Gastartikel von Anita Klein

Lachtraining Anita Klein

 

Lächeln, eine der ersten Kommunikationsarten

Wenn ein Baby zum ersten Mal lächelt oder lacht, was war der Grund dafür? Hörte es einen Witz? Oder freute es sich, die Mama nach langer Zeit wiederzusehen? Eben!

Das sogenannte Engellächeln geschieht meist mit geschlossenen Augen und das erste bewusste Lächeln im Alter von etwa 6 Wochen benutzt das Baby, um eine emotionale Bindung aufzubauen. Wird es nicht erwidert, fangen die Babys unweigerlich zu weinen an.

Leider gab es in weiter Vergangenheit Versuche mit Babys, bei denen das Lächeln nicht erwidert wurde: Traurige Folge, die Babys starben alle.

Lächeln und lachen nutzen Babys als ein erstes Kommunikationsmittel, um die Bindung zu festigen, insofern gibt es einen Grund- allerdings frag ich mich: weiß den das Baby?

 

Gelotologie- Wissenschaft der Wirkungen des Lachens

In der Gelotologie beschäftigen sich die Wissenschaftler mit den Auswirkungen des Lachens. Seit mehr als 60 Jahren wird in dem Bereich geforscht und ich bin mir ziemlich sicher, dass erst die Spitze des Eisbergs in der Forschung der Lachwirkungen erreicht wurde.

 

Was wurde bis heute über das Lachen erforscht?

Vieles, was es alles bewirken kann, wurde in den letzten Jahren dank der bildgebenden Verfahren in der Medizin und weiteren laborgestützten Möglichkeiten untersucht.

Im Blutbild zum Beispiel, konnte ein Anstieg der Immun-Antikörper und ein Absinken der Stresshormone nachgewiesen werden, nachdem die Probanden gelacht hatten.

Bluthochdruck und Blutzucker werden durch regelmäßiges Lachtraining positiv reguliert. Die erhöhte Durchblutung und Sauerstoffsättigung des Blutes fördern die Verbrennung von Blutfetten, der Cholesterinspiegel sinkt. Das waren nur einige der körperlichen Effekte.

 

Lachen als sozialer Schmierstoff. Lächeln ist eine der ersten Kommunikationsmethoden und gehört zur Gattung der non-verbalen Sprache.

Interessant finde ich die Entdeckung, das Lachen noch vor dem Sprechen von den ersten Steinzeitmenschen praktiziert wurde.

Ein Speer der damaligen Zeit flog etwa 70 Meter weit. Ein Lächeln eines gegenüberstehenden Steinzeitmenschen erkannte man bereits auf 90 Meter Entfernung. So konnte rechtzeitig entschieden werden, die Flucht zu ergreifen oder nicht.

Nun, und was war in der Nacht?

Da hörten die Steinzeitmenschen grunzende Laute, die den Wissenschaftlern zufolge der Ursprung des heutigen Lachens entsprechen und in etwa ausdrückten: „ich-tu-dir-nichts- und-du-tust-mir-nichts“ 😊.

 

Gelacht wird im Gehirn

Bereits vor mehr als 2000 Jahren erklärte Hippokrates, dass das Lachen, die Freude und die Fröhlichkeit vom Gehirn ausgehe.

Mit den oben erwähnten bildgebenden Verfahren konnte man diese These von Hippokrates bestätigen.

Willibald Ruch, Professor für Persönlichkeitspsychologie und Diagnostik an der Uni Zürich, zeigt aufgrund der aktuellen neurobiologischen Grundlagen einen wichtigen Aspekt und gibt einen hilfreichen Impuls für das Lachtraining:

Es gibt im Gehirn ein sogenanntes Heiterkeitsnetzwerk.

Drei Komponenten sind dabei beteiligt: eine emotionale, eine kognitive und eine motorische. Alle drei sind eng miteinander verbunden, sodass man von einem neuronalen Netzwerk sprechen kann. Wird eines der Komponenten aktiviert, werden in der Regel auch die beiden anderen aktiv.

Hören wir einen Witz (und verstehen ihn auch), wird die kognitive Ebene angesprochen und wir beginnen zu lachen (motorische Ebene- Mundwinkel gehen nach oben). Das löst gute Gefühle aus (emotionale Ebene).

Oder wir freuen uns (emotionale Ebene), weil wir jemanden nach langer Zeit wiedersehen, erinnern uns an die guten alten Zeiten (kognitive Ebene) und lachen gemeinsam (motorische Ebene). Das sind die beiden Einstiegsmöglichkeiten ins Lachen, die uns bekannt sind.

Wir können -langes erprobtes Lachtraining beweist das- auch über die motorische Ebene ins Lachen einsteigen. In dem wir uns willentlich dafür entscheiden, die Mundwinkel zu heben, die Augenringmuskel zu aktivieren, rhythmisch auszuatmen und dabei „hahaha“ zu artikulieren. Es funktioniert!

Es gilt dabei nicht, so zu tun, als ob, bis das echte Lachen kommt, sondern wir können uns dafür entscheiden, ehrlich zu lächeln oder zu lachen.

Da wir Menschen sind und keine Maschinen, fällt es uns „leichter“, wenn ein wenig Sinn dahinter ist, daher geben wir den Lachübungen Namen und Bezeichnungen, so zum Beispiel: „Begrüßungslachen“ – wir schütteln uns die Hände und lächeln uns dabei wohlwollend an.

 

Die Frage ist nicht, warum soll ich lachen, sondern warum nicht?

Tatsächlich benötigen wir keinen Grund dazu. Wir können, wenn wir wollen, einfach so beginnen zu lachen, einfach, weil wir es wollen.

Das fällt manchem jedoch schwerer als gedacht. Ja, das Denken spielt eine Rolle. Unser Verstand meint, er bräuchte einen Grund. Aber unserem Körper ist es völlig schnuppe, warum wir es tun. Sobald wir lachen, wirft er die körpereigene Apotheke an und schüttet Wohlfühlhormone aus, baut Stresshormone ab.

Robert Provine fand heraus, dass 80% aller Lacher nicht eines Witzes entspringen, sondern, weil man seinem Gegenüber etwas damit sagen möchte. Diese Lachsituationen verhelfen dazu, dem Gegenüber Aufmerksamkeit und Zuwendung zu zeigen. Lachen unterstützt also die Kommunikation.

 

Lächeln und lachen verbindet und ist eine Sprache, die jeder versteht

Wenn ich mit jemanden gemeinsam lache, kann ich nicht gleichzeitig böse Gedanken über ihn aufkommen lassen.

Menschen, die von Herzen miteinander gelacht haben, können sich lange an diese Situation zurückerinnern. In der verbindenden Wirkung liegt die wichtigste Eigenschaft des Lachens.

Aus all den genannten Gründen bin ich Lachtrainerin geworden! Und hier ist es meine Aufgabe, die Teilnehmer und Teilnehmerinnen durch die Session zu führen, nicht zu bespaßen, sondern Übungen zu zeigen, mit denen man in das grundlose Lachen einsteigen kann.

Da das Ganze mit Elementen aus dem positiven Denken, mit Atemübungen und Koordinationsspielen ergänzt wird, ergibt sich ein Gesamtpaket, das zu einem Wohlgefühl führt. Mit der Zeit erleben wir eine andere Sicht auf Probleme, stärken die Resilienz, die innere Widerstandskraft und auf körperlicher Ebene die Immunabwehr. Lachen ist gesund!

Wir finden das, was sich hinter dem Lachen verbirgt! Und da komme ich wieder zum Beginn meines Blogartikels: in der Gelotologie und auch in der Neurobiologie ist man erst an der Spitze des Eisbergs angelangt, was Lachen alles bewirken kann.

Anita Klein Lachtraining

 

Über Anita Klein

Ursprünglich aus der wenig humorigen Finanzverwaltung kommend, fand ich über meine chronische Erkrankung zum Lachyoga. In der Krisensituation führte mich das Lachen wieder zurück zu meiner Lebensfreude.

Nachdem ich über 10 Jahre lang Lachyoga-Teilnehmerin war, begann ich in den Jahren 2018-2020 die Ausbildung zur Lachtrainerin mit Zusatzqualifikation Laughter Wellness Consultant.

Die LachWellness hilft mir in den Widrigkeiten des Lebens die Freude und Zuversicht nicht zu verlieren.

Mit innerer und inniger Freude liebe ich es, meine Teilnehmer in meinen Kursen über das Lächeln und Lachen auch den Zugang zu deren inneren Freude zu ermöglichen. Das schenkt Hoffnung und Zufriedenheit auf beiden Seiten.

Das Motto der Wendlinger Lachscheune

 

„Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu and‘rer Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eig‘ne Herz zurück“

 

findet in meinen LachWellness Kursen ihre Bestätigung. Lass uns gemeinsam lachen!

Zum Beispiel freitags beim „lachend ins Wochenende“ 30 Minuten kostenfrei- Beginn 17:30 Uhr- zum Kennenlernen der Methode.

Oder du entscheidest dich gleich für den Mittwoch, da gibt es den online Lachabend ab 19 Uhr für eine Stunde.

Heitere Grüße

Deine Anita Klein

Auf www.lachscheune.de findest du nähere Informationen zu meinen verschiedenen Kursangeboten.

 

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