Susanne Lorenz lÀchelnd

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Richtig visualisieren? Bei PrÀsentationen zu visualisieren ist wichtig, damit dein Publikum dir besser folgen kann. Dabei kannst du allerdings einiges falsch machen.

Visualisierung am Flipchart und Co Susanne Lorenz mit Stoppkelle neben dem Flipchart

5 No-Gos bei Visualisierungen am Flipchart

Visualisierungen ergĂ€nzen anschaulich, was du erklĂ€rst. Zumindest ist das das Ziel. Doch es bringt dir nur etwas, wenn sie dich wirklich unterstĂŒtzen und nicht dazu fĂŒhren, dass die anderen eher verwirrt sind. So findest du im folgenden fĂŒnf No-Gos beim Visualisieren am Flipchart und wie du es besser machen kannst.

1. Nur Großbuchstaben verwenden

Einige mögen ihre Schrift nicht und denken, sie ist nicht lesbar genug. Sie greifen zu dem Trick, alles in Großbuchstaben zu schreiben. Das ganze Flipchart besteht von oben bis unten nur aus Text in Großbuchstaben. Die Folge ist, dass es so aussieht, als wenn dich jemand die ganze Zeit anschreit, da man die Großschreibung auch dafĂŒr verwendet (bei Chats etc.).

 

Tipp:

FĂŒr das menschliche Auge ist es leichter, wenn du mit Groß- und Kleinbuchstaben arbeitest. NatĂŒrlich kannst du einzelne Begriffe, die hervorgehoben werden sollen oder auch Überschriften, komplett mit Großbuchstaben schreiben. Um  ordentlicher zu schreiben, orientiere dich an den KĂ€stchen. Außerdem kannst du dir bei Neuland auch etwas zur Hilfestellung runterladen (siehe Linkliste).

2. Zu kleine Schrift

Zu klein geschriebene Schrift ist fĂŒr die Leser anstrengend. Klar, man kann auch die Großbuchstaben in ein einzelnes KĂ€stchen quetschen. Doch lesbar ist das nicht wirklich, besonders, wenn du in einem grĂ¶ĂŸeren Raum prĂ€sentierst.

 

Tipp:

FĂŒr Großbuchstaben nutze zwei der KĂ€stchen (in die Höhe) und fĂŒr Kleinbuchstaben ein KĂ€stchen. Drei kannst du fĂŒr  die Höhe von Überschriften nehmen. Hier gehe ich davon aus, dass du mit Flipchartpapier arbeitest, das kariert ist. Das macht es dir auch leichter, ordentlich zu schreiben. Je weniger Text du hast, desto grĂ¶ĂŸer kannst du natĂŒrlich werden.

3. Das ganze Flipchart vollschreiben

Ich sehe es immer wieder, dass PrĂ€sentierende das ganze Flipchart voll schreiben. Von oben bis unten. Das mag ja papiersparend sein. Den Effekt, dass man dir bei deinen AusfĂŒhrungen leichter folgen kann, hat es aber nicht.

 

Tipp:

Schreibe fĂŒnf, maximal sieben Zeilen Text auf dein Flipchart. Schreibe keine ganzen SĂ€tze, sondern nur Stichpunkte, Ă€hnlich wie bei PowerPoint. Achte auch darauf, wie groß der Raum ist und wie gut man von den hinteren Reihen aus sehen kann. Sinnvoll ist es, die FlĂ€che nicht bis ganz nach unten zu nutzen. Lasse lieber das untere Viertel des Flipcharts frei.

4. Das ganze Flipchart auf einmal zeigen

Wie auch bei PowerPoint macht es Sinn, nicht die ganze Flipchartseite auf einmal zu zeigen, wenn du es mit circa fĂŒnf Zeilen Text versehen hast. Dein Zuhörer wird zum Leser und folgt nicht mehr dir, sondern liest bereits den Text, auf den du noch eingehen wirst.

 

Tipp: 

Wie kannst du es besser machen? Nutze Kreppband! Reiße dir ein kleines StĂŒck ab, drehe es zu einer kleinen Rolle, so dass beide Seiten klebrig sind.

Nehme nun das untere Ende des Flipchartpapiers und drehe es mit der unbeschrifteten Seite nach oben. Ziehe es so weit nach oben, dass man nur die erste Zeile sieht. Klebe es nun mit der kleinen Kleberolle fest. Nun kannst du Zeile fĂŒr Zeile erklĂ€ren und hast immer die volle Aufmerksamkeit.

wirksam kommunizieren abgedeckter Text

5. Keine leeren ZwischenblÀtter nutzen

Egal, was du fĂŒr Stifte verwendest, wenn du die Flipcharts direkt ĂŒbereinander auf den FlipchartstĂ€nder hĂ€ngst, sieht man immer das untere Flipchart durch. Dadurch sieht dein Publikum, was auf der nĂ€chsten Seite kommt. Klar, es kann es nur erahnen, doch die Konzentration ist wieder nicht ganz bei dir und dem, was du erklĂ€ren willst. Besonders fĂŒr die vorgeschlagene Technik im letzten Punkt ist es elementar, dass du zwischen deinen Flipcharts leere BlĂ€tter hast.

 

Tipp:

Nutze immer ein leeres Blatt zwischen jedem deiner Flipcharts! Besonders wichtig ist das auch, wenn du Fotoprotokolle erstellst. In dieser Situation willst du erst recht, dass deine Flipcharts gut aussehen und dass nichts anderes durchscheint.

 

War’s das?

NatĂŒrlich gibt es noch einige andere Dinge, die man bei einer PrĂ€sentation nicht machen sollte. Mehr dazu erfĂ€hrst du im Part II. Was ist fĂŒr dich noch ein absolutes No- Go beim Visualisieren? Hinterlasse mir dazu einfach hier einen Kommentar.

Alles Liebe

Deine Susanne

 

Linkliste:

PrÀsentation

Neulandmoderationsschrift

Umgang mit dem Flipchart

Zeichnen leicht gemacht

Workshop Visualisierung am Flipchart und Co

Hier kannst du dir den Blogartikel auch anhören

Was du bei einer PrÀsentation nicht machen solltest