Kommunikationstraining Berlin

Jammerst Du noch oder bist Du schon dankbar?

Wie sieht es bei Dir aus? Jammerst Du über die Mitarbeiter, die nicht machen, was sie sollen? Ärgerst Du Dich über das Wetter, wenn es zu warm ist oder auch, wenn es windig ist? Oder beschwerst Du Dich eher, wenn Du beim Bäcker zu lange wartest oder Facebook mal wieder nicht funktioniert? Dann mach mit bei der jammerfreien Zone.

 

 

Jammerfreie Zone

Da auch ich mich immer wieder weiterentwickeln will und mich mit anderen Trainern und Coaches austausche, nehme ich momentan an der 21 Tage Challenge von Karin Wess teil.

Hier bekommt man viele tolle Tipps. Auch wenn sie vielleicht zum Teil schon bekannt sind, kann man sie nicht oft genug bekommen. Denn so toll die Tipps auch sind, bringen sie gar nichts, wenn man sie nicht umsetzt. Daran scheitern die meisten, dass sie immer etwas anderes zu tun haben, keine To-do-Liste führen oder aufgeben, wenn etwas nicht gleich so funktioniert.

Eines der Themen bei diesen 21 Tagen ist es, nicht mehr ewig zu jammern. Das heißt nicht, dass Du die ganze Zeit gute Laune haben musst. Nein, das wäre ja auch heuchlerisch.

 

 

Jammern kostet Energie

Aber frage Dich mal, wie oft jammerst Du so am Tag und wie viel Energie kostet Dich das? Was könntest Du alles Schönes machen, wenn Du Dich nicht mehr beschwerst? Bei weniger jammern werden auch weniger Stresshormone aufgebaut. Das heißt, Du würdest nicht nur etwas für Deine Energie tun, sondern auch für Deine Gesundheit.

 

In dieser Aufgabe geht es darum, mal bewusst nicht zu jammern und das sieben Tage lang. Was könntest Du stattdessen machen? Du könntest wahrnehmen, was Dich stört und es anders machen. Oder, wenn Du es nicht ändern kannst, dann schau, dass Du es akzeptierst.

Ich erinnere an meine Artikel zum Thema Byron Katie und wie man Überzeugungen, die Dich blockieren, auflösen kann (siehe Linkliste unten).

Aber nicht nur das. Schaue auch nach positiven Lösungen. Schau nicht nur, was Dich ärgert, sondern auch, wofür Du dankbar sein kannst. Wo sind Chancen oder Möglichkeiten, die angepackt werden wollen?

 

 

Eigene Erfahrungen

Natürlich habe ich das auch getestet. Worüber habe ich mich gestern geärgert (erster Tag für mich)?

Oh je, zuerst, weil mich mal wieder die Fahrradfahrer genervt haben, weil sie so dicht an mich heran kamen. Da erschrecke ich mich jedes Mal und denke dann, gut, dass ich nicht ein Stückchen mehr nach rechts gelaufen bin. Aber gut, das wird immer wieder passieren, da kann ich nicht viel daran ändern. Also entweder akzeptieren oder nicht mehr auf den Gehwegen laufen oder auswandern. Wo gibt es keine Fahrräder? 😉

 

Aber der Tipp von Byron Katie hilft mir immer wieder: Wenn Du denkst, da sollte jemand etwas tun oder nicht tun, das trifft aber in der Realität nicht zu und Du kannst wirklich nichts daran ändern, dann liegst Du im Clinch mit der Realität. Du kannst Dich nun ewig gegen diese Realität streuben, oder Du akzeptierst sie.

Bei meinem Beispiel: der Fahrradfahrer sollte aufmerksamer und vorsichtiger sein, ist er aber nicht. So. Jammern schnell erkannt und auch gebannt mit der richtigen Technik.

 

Ich freue mich, dass mein Freund auch mitmacht und jetzt auch versucht, eine Woche nicht zu jammern, sondern den Fokus auf positive Veränderung und Dankbarkeit legt. Das klappt bei uns beiden noch nicht so ganz.

Abends habe ich dann über ihn gejammert. Da meinte er doch glattweg, meine DVD-Sammlung wäre nicht sortiert genug. Was??? Das kann ich nicht nachvollziehen, denn die ist nach Genres und alphabetisch sortiert (aber der Batman-Cartoon steht eben nicht bei den Batman-Verfilmungen).

 

Ja, ich bin eben recht strukturiert. Sonst würde man da auch einfach zu lange suchen. Hier hat mir scheinbar die Anerkennung für meine Struktur gefehlt.

 

 

Techniken gegen das Jammern

Bei der Überlegung, was hat mir in dem Moment gefehlt, so dass ich jammere, greife ich auf meine Lieblingsmethode zurück, die eben so viel mehr ist als nur eine Methode: gewaltfreie Kommunikation (mehr dazu in der Linkliste unten).

 

Ich finde es einfach nur klasse, dass hier mehrere Techniken ineinander greifen, denn auch mit der gewaltfreien Kommunikation kannst Du herausfinden, warum und worüber Du jammerst. Mit Byron Katie kannst Du die dahinter liegenden Überzeugen auflösen. Meiner Meinung nach ist es anschließend einfacher, nach einer Lösung zu suchen.

 

 

Fazit

Tja, mein Ziel war es auch nicht, es gleich komplett zu schaffen. Also zwei mal, wo es mir bewusst wurde, dass ich gejammert habe. Also habe ich heute morgen gleich wieder mit Tag eins angefangen.

Probiere Du es doch auch mal aus! Versuche nicht zu jammern, mache es Dir bewusst, wenn es passiert und sei gespannt, was sich so tut. Ich freue mich, wenn Du mir schreibst, wie es Dir damit ergangen ist. Hinterlasse dazu doch einfach unten einen Kommentar.

Linkliste:

Byron Katie

Byron Katie Part II

gewaltfreie Kommunikation